Tarifkampf 2019

Anfang des Jahres 2019 läuft der Tarifvertrag der Länderbeschäftigten TV-L aus. Dieser Beschäftigungsbereich wird auch von der GEW organisiert. Deshalb ist sie in die Tarifverhandlungen, Aktionen und eventuelle Streiks mit weiteren Organisationen eingebunden.
Sowohl bei der GEW Bayern wie bei der Bundes-GEW gibt es auf der jeweiligen Homepage Schwerpunktinformationen zur Tarifrunde.


Die dritte Verhandlungsrunde ist am 28. Februar 2019.


Wir kommen wieder! Nächster Warnstreik steht am 26. Februar 2019 vor der Tür!

Während der Kundgebung vor dem Nymphenburger Schloss kündigte Heiner Birner von verdi bereits den nächsten Warnstreik an.
Vor der nächsten Verhandlungsrunde muss noch einmal Dampf gemacht werden, dass von den Arbeitgebern ein seriöse Angebot kommt.


Inzwischen ist nun das Tarifinfo Nr. 2 herausgekommen.


Warnstreik am 14. Februar 2019 und Kundgebung vor dem Nymphenburger Schloss.

Knapp 300 Kolleg*innen verliehen vor dem Schloß Nymphenburg bei Königswetter ihrer Forderung nach mehr Lohn Nachdruck.

Mit dabei waren natürlich auch wir Kolleg*innen von der GEW, sei es als selbst betroffen Beschäftigte, als vom Tarif ausgeschlossene Hilfskräfte oder solidarische Pensionisten.

... und auch die Presse mit von der Partie.


Wer nicht hören will... WARNSTREIK in der TV-L Tarifrunde
die Gewerkschaften verhandeln seit dem 21. Januar 2019 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten im Geltungsbereich des TV-L. In zwei Verhandlungsrunden haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Nun ruft die GEW am 14. Februar 2019 zum Warnstreik im Geltungsbereich des TV-L und des TV Prakt-L an der Ludwigs-Maximilians-Universität München, der Technischen Universität München und am Studierendenwerk München zum ganztägigen Warnstreik ab 06:00 Uhr auf.

Bitte kommt ab 09.30 Uhr in das Münchner Gewerkschaftshaus an der Schwanthalerstr. 64 (U5/U4 Theresienwiese), um euch in den Räumlichkeiten der GEW Bayern in die Streikliste einzutragen. Um 11.00 Uhr gibt es eine Demonstration, beginnend vor dem Schloss Nymphenburg. HERZLICH WILLKOMMEN sind ebenso SOLIDARISCHE nicht unmittelbar betroffene Kolleg*innen.

Weitere Informationenstehen im Aufruf.


Da die TdL (Tarifgemeinschaft der Länder) in einem ersten Gespräch am 21.1. keinerlei Angebot vorlegte beginnen die GEWerkschaften bundesweit mit Aktionen um den Druck zu erhöhen.
In der Woche vom 4.2. bis zum 8.2. machen Aktive der GEW München jeweils für 6 Stunden auf den Tarifkampf vor Hochschul-/Wissenschaftseinrichtungen mit Stelltafeln aufmerksam.
Sollten auch kein vernünftiges Angebot bei den zweiten Gesprächen am 7/8. Februar kommen ist auch in München mit ersten Warnstreiks zu rechnen.

08. Februar 2019 Infotafelaktion an der Bayerischen Staatsbibliothek

07. Februar 2019 Infotafelaktion an der TUM Mensa in Garching

06. Februar 2019 Infotafelaktion an der LMU Geschwister-Scholl-Platz

05. Februar 2019 Infotafelaktion am TUM Stammgelände

04. Februar 2019 Infotafelaktion in der Leopoldstraße vor der Mensa.


Auch die Mitgliederzeitung des Landesverbands DDS hat einen Schwerpunkt TV-L. Die Bundesweite Mitgliederzeitung ist nun mit einem Schwerpunkt TV-L erschienen: E&W. Hier nun eine Verknüpfung zum ersten Tarifinfo1. Zusätzlich gibt es diesmal auch ein extra Tarifinfo für den Hochschulbereich.


"Die Gewerkschaften verhandeln in Potsdam für rund eine Million Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder. Bei der GEW sind das insbesondere angestellte Lehrerinnen und Lehrer, Landesbeschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst sowie Beschäftigte an Hochschulen. Die dritte und voraussichtlich letzte Verhandlungsrunde findet vom 28. Februar bis 2. März in Potsdam statt."

Quelle: https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-wir-erhoehen-den-druck-und-rufen-bundesweit-zu-warnstreiks-auf/

"... sowie rund 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger in Ländern und Kommunen (ohne Hessen), auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll, um den Gleichklang der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung im öffentlichen Dienst zu gewährleisten. Am 28. Februar 2019 wollen sich Gewerkschaften und Arbeitgeber nun zum vorerst letzten Verhandlungstermin erneut in Potsdam treffen."

Quelle: https://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/tr/2019/pressemeldung.2.dbb.html