Tarifverhandlungen zur Eingruppierung der Lehrkräfte an kommunalen Schulen werden fortgesetzt.

Bildungsgewerkschaft GEW zeigt sich zuversichtlich.

München. – Am 7. Oktober findet die nächste Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern (KAV) in München statt. Im März hatte der KAV die Verhandlungen kurzfristig abgesagt, weil die GEW am Verhandlungstag zu einer Kundgebung aufgerufen hatte. Auf Gewerkschaftsseite und bei den betroffenen Lehrkräften hatte dies Kopfschütteln ausgelöst, gehören Kundgebungen doch zum tarifpolitischen Alltag. Nach einem Wechsel an der Spitze des KAV setzen die Lehrkräftegewerkschaft und der Kommunale Arbeitgeberverband nun ihre Verhandlungen fort.
Die DGB-Gewerkschaft GEW geht davon aus, dass konstruktiv verhandelt wird. Schließlich stehen im März 2020 Kommunalwahlen in Bayern an! „Da kann es nur im Interesse der Arbeitgeber – das sind die bayerischen Kommunen – sein, das Thema rechtzeitig vor der heißen Wahlkampfphase abzuräumen“, so die Einschätzung von Anton Salzbrunn, GEW-Chef in Bayern. „Hinzu kommt, dass die Kommunen in Zeiten des Lehrkräftemangels bei der Gewinnung von Lehrkräften in Konkurrenz zum Freistaat Bayern stehen. Dies betrifft zum Beispiel die kommunalen Berufsschulen.“

Die GEW fordert eine bessere Eingruppierung für die rund 3.500 angestellten Lehrkräfte der Kommunen. Auch für die Seiten- und Quereinsteiger, die aufgrund anderer beruflicher Qualifizierungen meist schlechter eingruppiert sind als ihre voll ausgebildeten Kolleg*innen, soll eine faire Lösung gefunden werden.

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Für Rückfragen wenden Sie sich gern an Anton Salzbrunn, Tel. 0176 / 65 54 40 36 oder 089 / 54 40 81 – 0

Die Pressemitteilung Nr. 22 vom 4. Oktober 2019 zum Download: https://www.gew-bayern.de/2019pm22

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