GEW trifft bildungspolitische Vertreter*innen der Landtagsfraktion der SPD

Anknüpfend an die vorangegangenen Treffen mit Vertreter*innen der CSU (am 21.05.2019) und Vertreterinnen der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (am 06.06.2019) traf sich eine GEW-Delegation mit den bildungspolitischen Vertreter*innen der SPD-Landtagsfraktion am 11.07.2019 im Bayerischen Landtag, um ins Gespräch zu kommen und bildungspolitische Grundpositionen auszutauschen. (vgl. DDS Juli/August 2019, S. 20)

In dem etwas über eine Stunde andauernden Gespräch, das von Bernhard Baudler für die GEW Bayern angebahnt und vorbereitet wurde, ging es unter anderem um die katastrophale Personalsituation an den Grund-Mittel- und Förderschulen Bayerns und über die zunehmende Arbeitsbelastung und Arbeitsverdichtung an Gymnasien und Realschulen. Weitere Themen waren wie in den Gesprächen mit der CSU und den Bündnisgrünen die von der GEW geforderte Eingangsbesoldung A 13 auch für Lehrkräfte an Grund-, Mittel- und Förderschulen, das Beenden des Befristungsunwesens, Ganztag und Digitalisierung. Breiteren Raum nahmen im Dialog die sich verschärfenden Arbeitsbedingungen an den Kitas, besonders in den Ballungsräumen, ein. Ebenso ging es in dem Treffen um die bevorstehende Tarifrunde für den Sozial- und Erziehungsdienst und um das sogenannte Gute-Kita-Gesetz.

Beim intensiven Gedankenaustausch zeigte sich, dass es zwischen SPD und GEW viele übereinstimmende Positionen gibt. Davon ausgehend war man sich einig, die Gespräche zu einzelnen Themenbereich in weiteren Gesprächsrunden zu vertiefen und in Sachfragen intensiver zu kommunizieren bzw. enger miteinander zu kooperieren.

Im Anschluss an ein gemeinsames Gruppenfoto wurde der in der offiziellen Runde aufgenommene Gesprächsfaden im zwanglosen Gesprächen im Foyer des Landtagsgebäudes fortgeführt.

 

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